MKSM – Stottern, Musik und der Mut, sich zu zeigen
Über große Bühnen, kleine Zweifel und den Mut, sichtbar zu werden
Stottern hört man nicht immer. Manchmal merkt es nur der Mensch, der gerade versucht, ein Wort herauszubekommen. Mein Gast MKSM kennt dieses Gefühl seit seiner Kindheit. In der aktuellen Folge des BB RADIO Mitternachtstalk Podcasts hat er mir erzählt, dass er im Restaurant früher manchmal etwas bestellte, das er gar nicht wollte. Nur weil er sicher war, den Namen des Gerichts aussprechen zu können.
Heute steht Maxim als Sänger, Songwriter und Geiger unter dem Künstlernamen MKSM auf großen Bühnen. Er spricht zwischen seinen Songs zum Publikum, gibt Interviews und geht offen mit seinem Stottern um. Als Jugendlicher hätte er sich genau das gewünscht: jemanden, der öffentlich stottert und sich nicht dafür versteckt. Seit 2025 ist er der erste Botschafter der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe. Dort hört er als Peer-Berater auch anderen stotternden Menschen zu.
Maxims Geschichte beginnt in Russland. Er wuchs in der Ukraine auf und kam mit knapp zehn Jahren als Spätaussiedler nach Deutschland. Später studierte er Violine und Popgesang in Frankfurt, lebte mit seinem Mann eine Zeit lang in London und zog schließlich nach Berlin. Geige spielt er seit seinem siebten Lebensjahr. Beim Singen stottert er nicht. Das heißt aber nicht, dass der Weg auf die Bühne einfach war. Gerade vor Interviews kennt er bis heute diesen kurzen Gedanken: Was, wenn die Worte diesmal nicht kommen?
Viele von euch haben MKSM vielleicht schon bei einem CSD erlebt. Er gehört zu den gefragtesten Pride-Acts Deutschlands und war 2026 auf seiner bisher größten CSD-Tour unterwegs. Im Juni erschien seine erste deutschsprachige EP „Was Liebe wirklich kann“. Darin erzählt er von Familie, Zugehörigkeit, Liebe und davon, den eigenen Platz zu finden. Dass er diese Geschichten nun auf Deutsch singt, hat auch für ihn selbst etwas verändert.
Am 22. Oktober ist Welttag des Stotterns. Die Botschaft an Jugendliche lautet in diesem Jahr: „Du bist nicht allein.“ Mit Maxim spreche ich darüber, wie viel Kraft dieser Satz haben kann. Über Wörter, die manchmal nicht kommen. Über Menschen, die zuhören, statt einen Satz für ihn zu beenden. Und über einen Musiker, der heute genau die Stimme ist, die er selbst früher gebraucht hätte.
Ich wünsche euch viel Spaß bei einem Gespräch mit viel Tiefe. MKSM im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast.
https://www.instagram.com/mksm.music/?hl=de
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https://www.tiktok.com/@mksm.music
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Stottern hört man nicht immer. Manchmal merkt es nur der Mensch, der gerade versucht, ein Wort herauszubekommen. Mein Gast MKSM kennt dieses Gefühl seit seiner Kindheit. In der aktuellen Folge des BB RADIO Mitternachtstalk Podcasts hat er mir erzählt, dass er im Restaurant früher manchmal etwas bestellte, das er gar nicht wollte. Nur weil er sicher war, den Namen des Gerichts aussprechen zu können.
Heute steht Maxim als Sänger, Songwriter und Geiger unter dem Künstlernamen MKSM auf großen Bühnen. Er spricht zwischen seinen Songs zum Publikum, gibt Interviews und geht offen mit seinem Stottern um. Als Jugendlicher hätte er sich genau das gewünscht: jemanden, der öffentlich stottert und sich nicht dafür versteckt. Seit 2025 ist er der erste Botschafter der Bundesvereinigung Stottern & Selbsthilfe. Dort hört er als Peer-Berater auch anderen stotternden Menschen zu.
Maxims Geschichte beginnt in Russland. Er wuchs in der Ukraine auf und kam mit knapp zehn Jahren als Spätaussiedler nach Deutschland. Später studierte er Violine und Popgesang in Frankfurt, lebte mit seinem Mann eine Zeit lang in London und zog schließlich nach Berlin. Geige spielt er seit seinem siebten Lebensjahr. Beim Singen stottert er nicht. Das heißt aber nicht, dass der Weg auf die Bühne einfach war. Gerade vor Interviews kennt er bis heute diesen kurzen Gedanken: Was, wenn die Worte diesmal nicht kommen?
Viele von euch haben MKSM vielleicht schon bei einem CSD erlebt. Er gehört zu den gefragtesten Pride-Acts Deutschlands und war 2026 auf seiner bisher größten CSD-Tour unterwegs. Im Juni erschien seine erste deutschsprachige EP „Was Liebe wirklich kann“. Darin erzählt er von Familie, Zugehörigkeit, Liebe und davon, den eigenen Platz zu finden. Dass er diese Geschichten nun auf Deutsch singt, hat auch für ihn selbst etwas verändert.
Am 22. Oktober ist Welttag des Stotterns. Die Botschaft an Jugendliche lautet in diesem Jahr: „Du bist nicht allein.“ Mit Maxim spreche ich darüber, wie viel Kraft dieser Satz haben kann. Über Wörter, die manchmal nicht kommen. Über Menschen, die zuhören, statt einen Satz für ihn zu beenden. Und über einen Musiker, der heute genau die Stimme ist, die er selbst früher gebraucht hätte.
Ich wünsche euch viel Spaß bei einem Gespräch mit viel Tiefe. MKSM im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast.
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