Leony - Vom Dorfkind zum Popstar

Mein heutiger Gast ist Popsängerin, Songwriterin und eine der großen Airplay-Königinnen im deutschen Radio.

Leony liefert seit Jahren einen Dance-Pop-Ohrwurm nach dem anderen. Mehr als eine Milliarde Streams, über 30 Gold- und Platinauszeichnungen und Songs, die nicht nur bei uns, sondern auch international laufen, sprechen eine ziemlich deutliche Sprache.

Dabei beginnt ihre Geschichte ziemlich weit weg vom großen Popbusiness. Leony, bürgerlich Leonie Burger, kommt aus Cham in der Oberpfalz. Ein Dorfkind, das mit sechs Jahren schon ganz genau wusste: Ich werde Popstar!

Damals fängt sie mit Klavierunterricht an. Später kommen Gitarre, Chor und eine Schulband dazu.

Mit 17 gewinnt sie 2014 die TV-Show „Rising Star“ als Mitglied der Band Unknown Passenger. Die Band löst sich später auf, Leony aber macht weiter.

Nach dem Abitur zieht es sie erst einmal raus in die Welt: nach Los Angeles, London und Stockholm. Sie schreibt Songs, arbeitet mit internationalen Produzenten und feilt weiter an ihrer eigenen Stimme.

2020 kennen plötzlich Millionen Menschen ihre Stimme, obwohl viele noch gar nicht wissen, wer dahintersteckt. Mit „Brother Louie“ und VIZE, Imanbek und Dieter Bohlen landet sie einen Hit. Dazu kommen internationale Songs und Features, unter anderem mit Alan Walker.

Dann kommt 2021 „Faded Love“. Der Song wird zum großen Durchbruch und steht acht Wochen an der Spitze der deutschen Airplay-Charts.

Seitdem geht es Schlag auf Schlag: eigene Alben, Tourneen, „Remedy“, internationale Features und jede Menge Songs, bei denen man nach wenigen Sekunden weiß: Das ist Leony.

Aber sie kann deutlich mehr als singen.

2023 sitzt sie in der Jury von „Deutschland sucht den Superstar“. Ein Jahr später kommt mit OneRepublic und Meduza „Fire“, der offizielle Song zur Fußball-Europameisterschaft. Und auch bei „The Voice Kids“ gibt sie ihre Erfahrung inzwischen als Coach an junge Talente weiter.

Und dann ist da noch die andere Seite von Leony: Sie schreibt nicht nur ihre eigenen Songs, sondern auch für andere Künstler. Ihr Gespür für Melodien und starke Hooks ist also auch hinter den Kulissen gefragt.

2025 erschien ihr zweites Album „Oldschool Love“. Ein sehr persönliches Album, inspiriert von ihren Eltern und deren jahrzehntelanger Beziehung.

Und dann ist da ihr Leben zwischen Oberpfalz und Berlin. Aufgewachsen auf dem Land, heute mitten in einer der Musikmetropolen Europas. Ein ziemlich spannender Kontrast.

Wenn Leony nicht auf der Bühne steht, im Studio sitzt oder Songs schreibt, ist häufig ihre Hündin Marlie dabei. Und die ist natürlich auch heute mit ins Studio gekommen.

Im Frühjahr 2027 geht Leony wieder auf Tour. „When the Lights Go Out“ führt sie durch Deutschland und Österreich. Am 10. April 2027 ist sie bei uns in Berlin im Huxleys Neue Welt zu erleben.

Heute schauen wir hinter die Kulissen dieser Karriere. Wir sprechen über das Mädchen aus Cham, das mit sechs Jahren einen Traum hatte und ihn tatsächlich wahr gemacht hat. Über Familie, Fußball, Musik, das Leben in Berlin und natürlich über die Frau hinter den großen Hits.

Viel Spaß jetzt mit Leony: Familienmensch, Fußballfan, Entertainerin, Songwriterin, Popstar und echte Hitmaschine, im BB RADIO Mitternachtstalk-Podcast!

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Herr Reff - Der Klügere hört zu

Klar. Ich könnte jetzt wieder mit „Es gibt Lehrer, die …“ einsteigen. Aber genau das erwartet Ihr wahrscheinlich. Deshalb machen wir’s diesmal anders. Nämlich so:

650.000 Menschen schauen ihm auf TikTok zu. Hunderttausende folgen ihm auf Instagram und YouTube. Er könnte also problemlos jeden Tag Content produzieren und damit sein Geld verdienen.

Stattdessen steht Herr Reff morgens vor einer Schulklasse in Berlin.

Er unterrichtet Ethik, Geografie und Politik an einer Oberschule in einer herausfordernden Lage. Viele seiner Schüler wachsen mit wenig Geld auf, manche kennen Gewalt, Ausgrenzung oder Mobbing aus eigener Erfahrung. Herr Reff kennt diese Welt nicht aus Erzählungen. Er war selbst ein Problemschüler, hat sich geschämt, wenn zu Hause das Geld nicht gereicht hat, und weiß, wie es sich anfühlt, mit leerem Bauch in der Schule zu sitzen.

Vielleicht ist genau das sein Erfolgsgeheimnis: Er redet nicht über Jugendliche, sondern mit ihnen. Und zwar so, dass sie zuhören.

Sein Lebensweg ist dabei alles andere als gewöhnlich. Zwei seiner Brüder starben noch vor seiner Geburt bei einem Bombenangriff auf das Elternhaus seiner Familie. Seine Mutter lag im Koma. Seine Eltern wurden in den Nahen Osten abgeschoben und später wieder nach Deutschland aufgenommen. Herr Reff wuchs in Berlin auf, machte trotz schwieriger Jugend sein Abitur im Märkischen Viertel und schaffte schließlich den Weg ins Lehramt.

Heute ist er verbeamteter Lehrer, Bodybuilder und Social-Media-Star. Zweimal pro Woche geht er live, spricht über Schule, Respekt, Mobbing und die Probleme seiner Schüler. Und manchmal hilft er ganz praktisch: Mit seinem „Frosch-Portemonnaie“ können Kinder, denen das Geld für ein Mittagessen fehlt, unkompliziert etwas zu essen bekommen.

Seine Geschichte hat inzwischen sogar das ZDF interessiert. Die 37-Grad-Reportage „Ein Lehrer geht viral“ zeigt, warum dieser Mann bei Jugendlichen einen Nerv trifft.

Am 1. September erscheint sein Buch „Der Stärkere hört zu“. Im Oktober geht Herr Reff damit auf Tour, am 28. Oktober auch in Berlin.

Unser Gespräch war persönlich, manchmal hart und ziemlich deep. Wir reden über seine Kindheit, seinen Vater, der nicht an ihn geglaubt hat, über die Mutter, die immer an ihn geglaubt hat, über Mobbing, Hater und die Verantwortung als Lehrer.

Und ich erzähle Euch auch, wie ich überhaupt auf Herrn Reff aufmerksam geworden bin.

Das alles jetzt im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast.

Links

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Literatur:

https://www.droemer-knaur.de/buch/herr-reff-der-staerkere-hoert-zu-9783426570487

Friedhelm Schatz - Der Zirkusdirektor von Babelsberg

Es gibt Menschen, die haben Ideen. Und es gibt Menschen, die bleiben so lange dran, bis aus einer Idee tatsächlich etwas geworden ist. Friedhelm Schatz gehört ganz eindeutig zur zweiten Sorte.

Wenn man verstehen will, wie sich Babelsberg in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, kommt man an seinem Namen kaum vorbei. Filmpark Babelsberg, Metropolis-Halle, die Entwicklung der Medienstadt, der riesige Film- und Fernseh-Kostümfundus, Radio TEDDY, das Extavium, aber auch die Westernstadt El Dorado Templin.

Dabei beginnt seine Geschichte weit entfernt von Potsdam. In Celle geboren, aufgewachsen mit vier Geschwistern in Ahnsbeck. Fotografenlehre, Nebenjob bei der Lokalzeitung, Offiziersausbildung bei der Luftwaffe.

Mit 23 Jahren geht es zur Bavaria Film nach München. Dort arbeitet er sich vom Aufnahmeleiter bis zum Executive Producer hoch und ist an Produktionen wie „Tatort“ mit Götz George, „Auf Achse“ mit Manfred Krug, „Berlin Alexanderplatz“ von Rainer Werner Fassbinder und „Das Boot“ von Wolfgang Petersen beteiligt.

Dann holt ihn Erfolgsregisseur Volker Schlöndorff 1993 nach Potsdam. Aus der Idee einer Filmerlebniswelt entsteht die Babelsberg Studiotour, später der Filmpark. Mehr als zehn Millionen Menschen besuchen ihn allein in den ersten 25 Jahren. Von Volker Schlöndorff bekommt Friedhelm irgendwann den Titel „Zirkusdirektor“, weil er nicht nur in Attraktionen denkt, sondern in ganzen Stadtteilen, in Medien, Film, Fernsehen, Kreativität und Zukunft.

Heute ist Friedhelm Schatz knapp 75. Und wenn man ihm zuhört, klingt das erstaunlich wenig nach Rückblick. Eher nach Aufbruch. „Fertig ist man nie“, sagt er im Gespräch. „Hundert Prozent sind langweilig.“

Vielleicht ist genau das sein Antrieb: Ideen entwickeln, kämpfen, manchmal scheitern, wieder aufstehen und weitermachen.

Oder, wie er sein eigenes Leben beschreibt: „Mein Leben ist so wie der Amazonas: am Anfang stürmisch, dann viele Quellflüsse – aber ich bin immer noch vorne geflossen.“

Wir haben diesmal nicht nur über den Filmpark Babelsberg, das El Dorado in Templin und große Bauprojekte gesprochen. Friedhelm Schatz erzählt sehr persönlich seine Lebensgeschichte bis hierher. Über Entscheidungen, Zweifel, Erfolge und Niederlagen, über Menschen, die ihn geprägt haben, und über den Moment, an dem man irgendwann einfach loslegen muss, wenn man etwas auf die Beine stellen will.

Nicht nur quatschen, machen!

Freut Euch auf ein Gespräch über ein bewegtes Leben, große Visionen und die Frage, was er noch so plant: der Filmpark-Boss und „Zirkusdirektor“ Friedhelm Schatz, der übrigens ein grandioser Erzähler ist, dem man unheimlich gerne zuhört.

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Max Fröhlich - Wie viel Mathematik steckt in KI?

Künstliche Intelligenz ist inzwischen überall. Sie schreibt Texte, erzeugt Bilder, beantwortet Fragen und verändert, wie wir arbeiten und lernen. Aber was davon ist wirklich intelligent? Was ist nur Hype? Und was passiert eigentlich im Inneren dieser Systeme?
Einer, der sich genau damit beschäftigt, ist mein heutiger Gast im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast: Maximilian Fröhlich.
Max hat Wirtschaftsmathematik studiert, seinen Master of Science an der TU Berlin gemacht und steht kurz vor seinem Doktortitel in Mathematik. Dabei beschäftigt er sich unter anderem mit mathematischen Modellen und künstlicher Intelligenz.
Spannend wird es bei seiner zweiten großen Leidenschaft. Max steht seit seinem zwölften Lebensjahr auf der Bühne. 2015 lernte er Benno Jacob kennen, 2017 wurde daraus das Artistik-Duo Benno & Max. Die beiden wurden in Taiwan Diabolo-Weltmeister und können bis zu sechs Diabolos gleichzeitig durch die Luft fliegen lassen.
Mathematik und Artistik liegen dabei gar nicht so weit auseinander. Beides braucht Präzision, Konzentration, Timing und ein gutes Gespür für komplexe Abläufe. Genau diese Mischung bringt Max heute auch in seine Beschäftigung mit künstlicher Intelligenz ein.
Auf seinen Social-Media-Kanälen, die kontinuierlich wachsen, erklärt er AI-News, Gerüchte und das, was hinter dem großen KI-Hype steckt. Wissenschaftlich sauber, aber so, dass auch Menschen ohne Mathe- oder Informatikstudium verstehen, worum es geht. Damit erreicht er inzwischen ein großes Publikum.
Und für alle, für die KI bisher eher böhmische Dörfer waren, dürfte nach diesem Gespräch einiges klarer sein. Wir erklären die wichtigsten Begriffe und Zusammenhänge, die uns künftig ganz selbstverständlich im Sprachgebrauch begegnen werden.
Also: Was kann KI wirklich? Wo liegen ihre Grenzen? Und wie viel Mathematik steckt eigentlich hinter dem, was für uns manchmal wie Magie aussieht?
Freut Euch auf eine Folge wie ein Überraschungs-Ei:
Jede Menge Spaß und Unterhaltung, dazu überraschende Aha-Momente und Wissen, das Ihr garantiert mitnehmt, jetzt
mit Maximilian Fröhlich im BB RADIO Mitternachtstalk Podcast.

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TikTok Max Fröhlich: https://www.tiktok.com/@max_froehlich

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Sarah Rojewski: https://www.instagram.com/sarah_rojewski/?hl=de

Renate GPT: https://www.instagram.com/renate.gpt/?hl=de

OpenAI hackt Hugging Face: https://openai.com/de-DE/index/hugging-face-model-evaluation-security-incident/

Von KI erpresst: https://www.anthropic.com/research/agentic-misalignment

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Boris Aljinovic - Es macht mir Spaß, schlecht gelaunt zu sein

Millionen kennen Boris Aljinović als Berliner Tatort-Kommissar Felix Stark oder als Cloudy aus den erfolgreichen „7 Zwerge“-Filmen. Doch der Berliner ist weit mehr als seine bekanntesten Rollen. Schauspieler, Regisseur, Hörbuch- und Hörspielsprecher. Ein Künstler, der seit Jahrzehnten zwischen Bühne, Film, Fernsehen und Tonstudio zu Hause ist.

Schon als Jugendlicher wollte Boris vor allem Geschichten erzählen. Gemeinsam mit seinem Freund Paul erfand er Figuren und skurrile Welten. Mal als Comics, mal als Hörspiele oder selbst produzierte Radiosendungen. Inspiriert vom Humor von Monty Python entstand daraus eine immer größere Bühnenshow mit ihrer ganz eigenen, schrägen Radiosendung. Die führte schließlich vor ausverkauftes Haus in der Berliner UFA-Fabrik und sogar zur Eröffnungsveranstaltung des legendären Tresor.

Im BB RADIO Mitternachtstalk erzählt Boris Aljinović von diesem ungewöhnlichen Anfang, von seinem Weg an die Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ und davon, warum das Theater bis heute seine künstlerische Heimat geblieben ist. Es geht um die Kraft einer guten Geschichte, um die Arbeit mit der Stimme und um die Freiheit, sich immer wieder neu zu erfinden. Nicht umsonst zählt er seit vielen Jahren zu den gefragtesten Hörbuch- und Hörspielsprechern Deutschlands und wurde dafür mit dem Deutschen Hörbuchpreis ausgezeichnet.

Im Laufe des Gesprächs geraten die bekannten Rollen fast in den Hintergrund. Stattdessen geht es um prägende Begegnungen, Entscheidungen und die Menschen, die seinen Weg begleitet haben. Offen, klug und mit feinem Berliner Humor gibt Boris Aljinović Einblicke, die man so nur selten bekommt.

Natürlich sprechen wir auch über seine dreizehn Jahre als Tatort-Kommissar Felix Stark, die „7 Zwerge“-Filme und seine aktuelle Theaterrolle als Igor in „Dracula – Blutige Anfänger“ an der Komödie am Kurfürstendamm.

Freut Euch auf einen Mitternachtstalk mit einem Künstler, der seit seiner Jugend Geschichten erzählt und bis heute mit derselben Neugier auf der Bühne, vor der Kamera und am Mikrofon steht.

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