Friedhelm Schatz - Der Zirkusdirektor von Babelsberg

Filmpark, Medienstadt, Metropolis-Halle und El Dorado: Die Geschichte eines Brandenburger Machers.

Es gibt Menschen, die haben Ideen. Und es gibt Menschen, die bleiben so lange dran, bis aus einer Idee tatsächlich etwas geworden ist. Friedhelm Schatz gehört ganz eindeutig zur zweiten Sorte.

Wenn man verstehen will, wie sich Babelsberg in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, kommt man an seinem Namen kaum vorbei. Filmpark Babelsberg, Metropolis-Halle, die Entwicklung der Medienstadt, der riesige Film- und Fernseh-Kostümfundus, Radio TEDDY, das Extavium, aber auch die Westernstadt El Dorado Templin.

Dabei beginnt seine Geschichte weit entfernt von Potsdam. In Celle geboren, aufgewachsen mit vier Geschwistern in Ahnsbeck. Fotografenlehre, Nebenjob bei der Lokalzeitung, Offiziersausbildung bei der Luftwaffe.

Mit 23 Jahren geht es zur Bavaria Film nach München. Dort arbeitet er sich vom Aufnahmeleiter bis zum Executive Producer hoch und ist an Produktionen wie „Tatort“ mit Götz George, „Auf Achse“ mit Manfred Krug, „Berlin Alexanderplatz“ von Rainer Werner Fassbinder und „Das Boot“ von Wolfgang Petersen beteiligt.

Dann holt ihn Erfolgsregisseur Volker Schlöndorff 1993 nach Potsdam. Aus der Idee einer Filmerlebniswelt entsteht die Babelsberg Studiotour, später der Filmpark. Mehr als zehn Millionen Menschen besuchen ihn allein in den ersten 25 Jahren. Von Volker Schlöndorff bekommt Friedhelm irgendwann den Titel „Zirkusdirektor“, weil er nicht nur in Attraktionen denkt, sondern in ganzen Stadtteilen, in Medien, Film, Fernsehen, Kreativität und Zukunft.

Heute ist Friedhelm Schatz knapp 75. Und wenn man ihm zuhört, klingt das erstaunlich wenig nach Rückblick. Eher nach Aufbruch. „Fertig ist man nie“, sagt er im Gespräch. „Hundert Prozent sind langweilig.“

Vielleicht ist genau das sein Antrieb: Ideen entwickeln, kämpfen, manchmal scheitern, wieder aufstehen und weitermachen.

Oder, wie er sein eigenes Leben beschreibt: „Mein Leben ist so wie der Amazonas: am Anfang stürmisch, dann viele Quellflüsse – aber ich bin immer noch vorne geflossen.“

Wir haben diesmal nicht nur über den Filmpark Babelsberg, das El Dorado in Templin und große Bauprojekte gesprochen. Friedhelm Schatz erzählt sehr persönlich seine Lebensgeschichte bis hierher. Über Entscheidungen, Zweifel, Erfolge und Niederlagen, über Menschen, die ihn geprägt haben, und über den Moment, an dem man irgendwann einfach loslegen muss, wenn man etwas auf die Beine stellen will.

Nicht nur quatschen, machen!

Freut Euch auf ein Gespräch über ein bewegtes Leben, große Visionen und die Frage, was er noch so plant: der Filmpark-Boss und „Zirkusdirektor“ Friedhelm Schatz, der übrigens ein grandioser Erzähler ist, dem man unheimlich gerne zuhört.

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Es gibt Menschen, die haben Ideen. Und es gibt Menschen, die bleiben so lange dran, bis aus einer Idee tatsächlich etwas geworden ist. Friedhelm Schatz gehört ganz eindeutig zur zweiten Sorte.

Wenn man verstehen will, wie sich Babelsberg in den vergangenen Jahrzehnten entwickelt hat, kommt man an seinem Namen kaum vorbei. Filmpark Babelsberg, Metropolis-Halle, die Entwicklung der Medienstadt, der riesige Film- und Fernseh-Kostümfundus, Radio TEDDY, das Extavium, aber auch die Westernstadt El Dorado Templin.

Dabei beginnt seine Geschichte weit entfernt von Potsdam. In Celle geboren, aufgewachsen mit vier Geschwistern in Ahnsbeck. Fotografenlehre, Nebenjob bei der Lokalzeitung, Offiziersausbildung bei der Luftwaffe.

Mit 23 Jahren geht es zur Bavaria Film nach München. Dort arbeitet er sich vom Aufnahmeleiter bis zum Executive Producer hoch und ist an Produktionen wie „Tatort“ mit Götz George, „Auf Achse“ mit Manfred Krug, „Berlin Alexanderplatz“ von Rainer Werner Fassbinder und „Das Boot“ von Wolfgang Petersen beteiligt.

Dann holt ihn Erfolgsregisseur Volker Schlöndorff 1993 nach Potsdam. Aus der Idee einer Filmerlebniswelt entsteht die Babelsberg Studiotour, später der Filmpark. Mehr als zehn Millionen Menschen besuchen ihn allein in den ersten 25 Jahren. Von Volker Schlöndorff bekommt Friedhelm irgendwann den Titel „Zirkusdirektor“, weil er nicht nur in Attraktionen denkt, sondern in ganzen Stadtteilen, in Medien, Film, Fernsehen, Kreativität und Zukunft.

Heute ist Friedhelm Schatz knapp 75. Und wenn man ihm zuhört, klingt das erstaunlich wenig nach Rückblick. Eher nach Aufbruch. „Fertig ist man nie“, sagt er im Gespräch. „Hundert Prozent sind langweilig.“

Vielleicht ist genau das sein Antrieb: Ideen entwickeln, kämpfen, manchmal scheitern, wieder aufstehen und weitermachen.

Oder, wie er sein eigenes Leben beschreibt: „Mein Leben ist so wie der Amazonas: am Anfang stürmisch, dann viele Quellflüsse – aber ich bin immer noch vorne geflossen.“

Wir haben diesmal nicht nur über den Filmpark Babelsberg, das El Dorado in Templin und große Bauprojekte gesprochen. Friedhelm Schatz erzählt sehr persönlich seine Lebensgeschichte bis hierher. Über Entscheidungen, Zweifel, Erfolge und Niederlagen, über Menschen, die ihn geprägt haben, und über den Moment, an dem man irgendwann einfach loslegen muss, wenn man etwas auf die Beine stellen will.

Nicht nur quatschen, machen!

Freut Euch auf ein Gespräch über ein bewegtes Leben, große Visionen und die Frage, was er noch so plant: der Filmpark-Boss und „Zirkusdirektor“ Friedhelm Schatz, der übrigens ein grandioser Erzähler ist, dem man unheimlich gerne zuhört.

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